Alltag mit Kleinkind: die 10 wertvollsten Tipps
Plötzlich ist euer Baby ein Kleinkind. Damit kommt eine ganz neue Erfahrung auf euch zu: der Alltag mit Kleinkind. Einige Mamas berichten, dass die Umstellung von Babyzeit auf Kleinkindzeit herausfordernder war als die von Schwangerschaft auf Babyzeit. Der Tagesablauf mit Kleinkind stellt ganz andere Anforderungen an euch als noch der Alltag mit Baby. Die Bedeutung von Routinen und Struktur kann nicht hoch genug geschätzt werden. Damit einher geht die Frage, die sich viele Eltern stellen: Wie beschäftigt man den ganzen Tag ein Kleinkind? In diesem Beitrag geht es darum und um alles weitere, was zum Alltag mit Kleinkind gehört: Gefühlsstürme, Kommunikation mit Kleinkindern, Organisation unterwegs, Entschleunigung und ein paar Buchtipps.
Inhalt
1. Alltag mit Kleinkind organisieren: Routinen und Struktur
Tagesablauf mit Kleinkind strukturieren
Beispiel Tagesablauf mit Kleinkind
2. Vernetzt euch mit anderen Müttern
3. Wie beschäftigt man den ganzen Tag ein Kleinkind?
4. Organisiert außer Haus: Mit Kleinkind unterwegs
6. Risiken aushalten, Balance finden
7. Entschleunigung und Erholung im Alltag mit Kleinkind
1. Alltag mit Kleinkind organisieren: Routinen und Struktur
Routinen und Struktur sind schon für den Tagesablauf mit Baby hilfreich; für den Alltag mit Kleinkind sind sie unerlässlich.
Routinen sind sich wiederholende, immer gleiche Abläufe. Mit dem Aufstehen fängt es bereits an – eine Aufstehroutine könnte wie folgt aussehen:
Beispiel Aufstehroutine
entweder weckt ihr euer Kind oder lasst es von selbst aufwachen (häufig wachen Kinder mit einer festen Struktur von selbst jeden Tag zur etwa gleichen Uhrzeit auf)
Vorhänge aufziehen und/oder Licht anschalten
Kuscheln im Bett
gemeinsam ein Buch ansehen
Stillen (manche Kinder schlafen dann gleich wieder ein, deshalb vielleicht lieber außerhalb des Bettes nach dem ersten Wickeln bzw. Gang aufs Töpfchen)
Wickeln/Töpfchengang & ankleiden
Mehrere Routinen, die aufeinander folgen, ergeben eine feste Tagesstruktur. Diese Struktur ist natürlich nicht in Stein gemeißelt und wandelt sich im Lauf der Zeit in Abhängigkeit vom Heranwachsen eures Kindes.
Routinen und Struktur geben eurem Kleinkind Sicherheit. So kann es auch besser mitwirken, da es weiß, was als nächstes kommt. Das wiederum erleichtert euch den Alltag mit Kleinkind deutlich. Für euer Kleines geht es dabei weniger um feste Uhrzeiten, sondern um die stetige Wiederholung immer gleicher Abläufe.
Solltet ihr noch keine Struktur haben und diese nun entwickeln wollen, ist folgendes Vorgehen empfehlenswert:
Tagesablauf mit Kleinkind strukturieren
Jede Tagesstruktur mit Baby oder Kleinkind orientiert sich am Schlaf der Kleinen – am Nachtschlaf sowie am Tagschlaf. Die meisten Kleinkinder schlafen ein- bis zweimal am Tag.
Der Schlafbedarf eines Kleinkindes liegt je nach Alter etwa zwischen 12,5 und 14 Stunden.
| 12 Monate | 14 Std. | 2 und mehr Tagschläfe |
| 18 Monate | 13,5 Std. | 1 Tagschlaf (87 % d. Kinder) |
| 2 Jahre | 13 Std. | 1 Tagschlaf (87 % d. Kinder) |
| 3 Jahre | 12,5 Std. | 1 Tagschlaf (50 % d. Kinder) |
Quelle: Angaben nach: Oskar G. Jenni, Ivo Iglowstein, C. Benz, Remo H. Largo: Perzentilenkurven für die Schlafdauer in den ersten 16 Lebensjahren. pädiat. prax. 63 481-489 (2003) Hans Marseille Verlag. München.
In den ersten zwei Lebensjahren können immer wieder Schlafregressionen auftreten, wodurch die Einschlafroutine gestört wird.
Die Schlafzeiten legen die Mahlzeiten fest. Die Anzahl der Mahlzeiten eures Kleinkindes hängt von den individuellen Vorlieben ab. Wenn es also nicht drei Hauptmahlzeiten und zwei Snacks sind, besteht kein Anlass zur Sorge, solange euer Kind sich altersgerecht entwickelt (Größe und Gewicht entsprechend der Perzentilenkurven). Die einzig adäquate Anlaufstelle für verlässliche Informationen ist die kinderärztliche Praxis eures Vertrauens.
In den Phasen zwischen essen und schlafen eröffnet sich für euch nun ein Raum, den ihr mit weiteren Routinen und/oder Aktivitäten füllen könnt. Das könnte so aussehen:
Beispiel Tagesablauf mit Kleinkind
Morgenroutine
aufwachen/wecken (täglich zur selben Uhrzeit)
Aufstehroutine (siehe oben)
Frühstück
gemeinsame Spielzeit
täglich wechselnde Aktivität: Spaziergang/Spielplatz/Babyschwimmen/Mutter-Kind-Sportgruppe/Krabbelgruppe/Wocheneinkauf/Zoobesuch
Mittagsroutine
Mittagessen
Mittagsschlaf (täglich zur selben Uhrzeit)
Nachmittagsroutine
gemeinsame Spielzeit
Zwischenmahlzeit
täglich gleiche oder wechselnde Aktivität
Abendroutine
Abendessen
Bettgeh-Routine
Einschlafbegleitung (täglich zur selben Uhrzeit)
Gemeinsam auf Entdeckungstour.
2. Vernetzt euch mit anderen Müttern
Es ist gar nicht so selten, dass Mütter von Babys oder Kleinkindern sich einsam fühlen, obgleich wir ja nie allein sind. Mit Mutterschaft kommt manchmal eine (gefühlte?) soziale Isolation. Freundschaften verändern sich – enden vielleicht sogar.
Der Austausch mit anderen Müttern ist wichtig und bereichernd. Ihr habt dieselben Themen, dieselbe Lebensrealität, könnt euch gegenseitig unterstützen und eure Kleinen können derweil auf der Krabbeldecke nebeneinander spielen. Und: Nur Mamas in Elternzeit können wochentags um 10 Uhr ein Treffen einrichten oder schon um 14 Uhr auf dem Spielplatz sein.
3. Wie beschäftigt man den ganzen Tag ein Kleinkind?
Schon häufiger wurde ich gefragt, wie ich mein Kleinkind den ganzen Tag zu Hause beschäftige. Natürlich habe ich ein ausgefeiltes Unterhaltungsprogramm, aber für mich ist es in erster Linie entscheidend, mein Kind in den häuslichen Alltag mit einzubeziehen. Was ich damit meine, werdet ihr gleich nachvollziehen können.
Raus gehen: Geht auf den Spielplatz oder macht einen Spaziergang im Tempo eures Kindes. Zeigt eurem Kleinen die Nachbarschaft und sammelt unterwegs gemeinsam Steine, Zweige und Blätter.
Die Klassiker: Vorlesen, Spielzeug (Lernspielzeug, Puzzle, Knete, Bausteine – altersgerecht natürlich) und Malen.
Musik: Babys und Kleinkinder lieben Musik. Wenn ihr ein Instrument beherrscht, könnt ihr eurem Kind etwas vorspielen. Schaltet andernfalls das Radio oder die Musikanlage ein und tanzt gemeinsam durch die Wohnung. Legt euch ein Repertoire an Liedern zu und singt eurem Kind vor.
Verstecken spielen: funktioniert auch in einer kleinen Wohnung. Versteckt euch hinter einer Tür, hinter der Couch oder unter dem Tisch. Kleinkinder haben noch keine Geduld, lange zu suchen. Am Anfang genügt auch ein Tuch, das ihr euch vor das Gesicht haltet, während ihr die Situation kommentiert: “Oh, wo ist denn…?”
Suchen und finden: Schon sehr früh verstehen Kleinkinder, wenn ihr sie bittet, euch einen Gegenstand zu bringen, der sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindet. Ob ihr die Dinge tatsächlich benötigt oder nicht, ist zweitranging. Euer Kleines wird sehr stolz sein, wenn es euch die richtige Sache gebracht hat!
Kochen und backen: Ein Lernturm ermöglicht eurem Kleinkind, auf die Höhe der Arbeitsplatte zu kommen. Am Anfang geht es vor allem darum, dass die Kleinen sehen, was ihr da oben eigentlich tut. Je nach Alter und Fähigkeiten kann euer Kleinkind später beim Kochen und Backen helfen: Zutaten vermischen, umrühren, etwas eingießen und zwischendurch natürlich naschen. Nun ja, natürlich dauert so alles länger, aber aus Sicht der Kinder ist es “helfen” und sie lernen dabei nicht nur viel, sondern nehmen sich als wichtigen Teil einer Gemeinschaft wahr.
Schubladen, Schränke, Körbe und Taschen ausräumen: Kinder lieben es, Dinge auszuräumen. Ihr könnt beispielsweise in der Küche eine Schublade mit ungefährlichen und nicht zerbrechlichen Utensilien einrichten, die euer Kleinkind regelmäßig ausräumen darf. Nach dem Wocheneinkauf hilft mir meine Kleine jedes Mal, die Körbe und Taschen auszuräumen. Sie gibt mir die einzelnen Sachen und ich verstaue sie.
Einräumen und stecken: Kleinkinder ziehen nicht nur gerne Sachen irgendwo heraus, sondern haben auch Freude daran, irgendwelche Dinge in kleine Löcher zu stecken oder ineinanderzustapeln. Dafür gibt es Steckspiele und Becher, aber ihr werdet auch in eurem Haushalt Gegenstände finden, die dafür geeignet sind: Töpfe, Pfannen und Deckel, Plastikdosen, etc. Macht einige unterschiedlich große Löcher in einen Pappkarton und gebt eurem Kind Dinge, die es hindurchstecken kann, wie kleine Löffel oder Trinkhalme.
Höhlen und Pappkartons: Kinder lieben es, in enge Räume zu kriechen. Eine Höhle aus Sofakissen und Decken ist da genau das Richtige! Auch Pappkartons erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit: raufklettern, solange sie verschlossen sind und in die geöffneten reinklettern, darin sitzen, rausklettern und wieder von vorn. Die Faszination ist erstaunlich und hält lange an.
Bezieht euer Kind mit ein: Als meine Tochter noch ein Baby war, habe ich im Haushalt viel erledigt, während sie in der Trage war. Sie war ganz dicht bei mir, ich hatte die Hände frei und alles war einfach. Als sie größer wurde und es dadurch schwieriger wurde, die Hausarbeit zu erledigen, wusste ich zunächst nicht, wie ich etwas schaffen soll, wenn sie nicht schläft. Dann wurde mir klar, dass ich sie einbeziehen muss. Alltag geht nur gemeinsam. So räumt sie die Waschmaschine mit ein und aus, bekommt einen eigenen Lappen, während ich das Bad putze oder Staub wische usw. Kleinkinder wollen bei allem dabei sein, was die Eltern machen und von sich aus mithelfen. Dies zu fördern und zu ermöglichen, ist wichtig. Es ist nicht nur Beschäftigung, sondern auch ein Grundpfeiler des sozialen Miteinanders.
Es geht dabei nicht darum, dass euer Kleines euch tatsächlich Arbeit abnimmt. Es geht darum, dass es das Gefühl hat, helfen zu können und zu dürfen. So versteht euer Kind sich als wertvollen Teil eurer Familie – und was gibt es schöneres?
Die schönsten Blumen, die ich je bekommen haben – weil meine Tochter sie für mich gepflückt hat.
4. Organisiert außer Haus: Mit Kleinkind unterwegs
Wenn ihr mit eurem Kleinkind unterwegs seid – egal ob zur U-Untersuchung, zum Geburtstag der Großmutter oder auf den Spielplatz – diese Dinge solltet ihr dabei haben:
Wechselwäsche bei Windelunfällen, nach Pfützenspringen oder einem unerwarteten Verlauf der Nahrungsaufnahme.
Feuchttücher werdet ihr vielseitig einsetzen, versprochen.
Snacks sind unterwegs eine schnelle Antwort auf kleinkindliche Heißhunger-Attacken. Hier findet ihr ein paar Ideen.
Spielzeug schützt vor Langeweile – ob im Wartezimmer, Restaurant oder während der Busfahrt. Ein gelangweiltes Kleinkind sucht sich vermutlich eine Beschäftigung, die euch nicht zusagt, deshalb solltet ihr selbst für Zerstreuung sorgen:
Bilderbücher
Kuscheltiere, Hand- oder Fingerpuppen
Stapelbecher, Steckspiel, Holzauto, Greifspielzeug
evtl. Malbuch und Stifte (altersgerecht)
Erste-Hilfe-Set
Wasser für euch – vor allem, wenn ihr noch stillt, aber auch sonst.
Eines der vielen ersten Male: Karussell fahren.
5. Gefühlsstürme begleiten
Manche Kleinkinder werden mehrmals täglich von starken Emotionen geradezu überrollt. Wut, Trauer, Überforderung, Frustration und Angst finden Ausdruck in weinen, schreien, treten, hauen, beißen, kratzen und herumwerfen von Gegenständen.
Gefühlsstürme können heftig sein und ihre Ursache für euch nicht immer erkennbar. Nehmt es nicht persönlich. Bleibt in Kontakt. Haltet die Situation gemeinsam mit eurem Kind aus.
Benennt Gefühle wenn möglich, um eurem Kind zu erklären, was in ihr oder ihm vorgeht: “Du bist wütend, weil wir jetzt vom Spielplatz nach Hause gehen.”
Kleinkinder können sich nicht – ebenso wenig wie Babys – selbst beruhigen. Bietet an, euer Kleines zu trösten – am besten nehmt ihr es in den Arm. Körperkontakt hilft eurem Kind ungemein dabei, sich zu regulieren.
Gefühlsstürme sind für alle anstrengend. Versucht trotzdem, ruhig zu bleiben. Nur dann könnt ihr eurem Kind Ruhe und Sicherheit vermitteln. Sollte euch dies einmal nicht gelingen und ihr reagiert nicht so geduldig, wie ihr es gerne immer tun würdet, dürft ihr auch nachsichtig mit euch selbst sein.
Habt ihr genug von ungefragten Ratschlägen? Hier könnt ihr euch selbst welche aussuchen:
6. Risiken aushalten, Balance finden
Klettern und balancieren – auf Tische und Stühle, über Baumstämme und Sofalehnen. Kleinkinder halten ihre Eltern stets in Atem. Gelegentlich versetzen sie uns mit ihrer fatalen Kombination aus mangelndem Gefahrenbewusstsein und grenzenloser Neugier in Angst und Schrecken.
Bedenkt jedoch:
Ihr könnt euer Kind nicht vor allen Gefahren des Lebens schützen.
Euer Kind muss Erfahrungen sammeln, um sich weiterzuentwickeln. Verletzungen gehören (leider) dazu.
Findet gemeinsam mit eurem Kind die richtige Balance: Findet heraus, wie ihr die Entwicklung eures Kindes fördern könnt, ohne zu überfordern. Ermöglicht mehr, als ihr verbietet. Lasst euch nicht von eurer (verständlichen) Angst beherrschen und ermutigt euer Kind. Stärkt euer beider Selbstvertrauen.
Freude an der Beobachtung des Kindes.
7. Entschleunigung und Erholung im Alltag mit Kleinkind
“The days are long, but the years are short.” besagt ein bekanntes englisches Sprichwort über das Leben mit Kindern. Vielleicht kennt auch ihr das Gefühl schwerer Müdigkeit nach einem langen Tag mit euren Kleinen und seid dennoch erstaunt, wie die Zeit nur so dahinfliegt. Haltet inne. Atmet durch.
Integriert feste Ruhezeiten in euren Alltag.
Holt euch Unterstützung: „Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein Dorf.“, heißt es. Wenn ihr nicht auf den anderen Elternteil, Großeltern, den Freundeskreis oder die Nachbarschaft zurückgreifen könnt, dann denkt über stundenweise private Betreuung nach. Könnt ihr euch Babysitten nicht leisten, erkundigt euch nach Angeboten von Familienzentren oder sozialer Einrichtungen.
Bedenkt immer: Alles ist nur eine Phase. Jetzt ist nicht die Zeit für eine stets geputzte Küche und aufgeräumte Wohnung. Euer Kind ist nie wieder so klein wie heute. Jetzt ist die Zeit, ganz und gar Mama zu sein.
8. Kommunikation mit Kleinkindern
Die Kommunikation mit ihrem Baby fällt den meisten Müttern leicht. Ein Grund ist eventuell, dass Babys ein sehr überschaubares Repertoire an Bedürfnissen haben. Dies ändert sich im Kleinkindalter dramatisch.
Hinzu kommt, dass euer Kleinkind schon sehr viel von dem versteht, was ihr zu ihm (oder zu anderen) sagt. Aber sich selbst auszudrücken, ist verbal (noch) nicht oder nur äußerst eingeschränkt möglich. Dies birgt ein hohes Frustrationspotenzial.
Es gibt eine erstaunlich einfache Möglichkeit, um dieses Problem gar nicht erst entstehen zu lassen: Babyzeichensprache. Dieses nonverbale Kommunikationsmittel wurzelt in der Gebärdensprache, die von Gehörlosen oder Schwerhörigen genutzt wird.
Babyzeichensprache ist jedoch nicht so komplex; umfasst lediglich Gesten, keine Mimik oder Mundbild. Es geht auch nicht darum, ganze Sätze zu bilden, sondern lediglich einzelne Wörter, die ältere Kleinkinder auch zu ersten Zwei- oder Dreiwortsätzen kombinieren können.
Die Einarbeitung ist simpel; es gibt einige Bücher zu dem Thema, die vertiefendes Wissen und natürlich ein Grundvokabular an Gebärden vermitteln. Allerdings könnt ihr auch einfach bei YouTube nach bestimmten Gebärden suchen, die ihr in der Kommunikation mit eurem Kind benötigt.
Mit den Gebärden könnt ihr bereits im Babyalter anfangen – doch es ist nie zu spät. Wann euer Kind beginnt, die Zeichen anzuwenden, ist absolut individuell. Gebt nicht auf, es kann Monate dauern, doch es lohnt sich!
Gemeinsam unterwegs. Eine Reise wie keine andere.
9. Ausnahmen sind vertretbar
Manchmal darf man es sich auch leicht machen. Erziehung und die Vermittlung von Werten sind unglaublich wichtig, aber:
Wenn ihr krank seid, ist es in Ordnung, nicht auf den großen Spielplatz zu gehen, sondern nur in den Sandkasten im Garten und anschließend eine kurze Kinderserie anzusehen – auch, wenn die Devise eigentlich “Bildschirmfrei bis Drei” lautet.
Wenn euer Kleinkind gerade zahnt und Eiscreme tatsächlich Linderung verschafft – dann darf es vielleicht tatsächlich einmal etwas geben, was sonst streng verboten ist.
Ausnahmen sind vertretbar, solange sie Ausnahmen bleiben.
10. Greift auf Fachwissen zurück
Wartet nicht, bis ihr ein konkretes Problem habt. Lest Erziehungsratgeber, hört Podcasts von Fachleuten oder nutzt soziale Beratungsangebote für Eltern an eurem Wohnort.
Der (wichtige!) Austausch mit anderen Mamas und die Erfahrungen, die Bloggerinnen wie ich weitergeben, ersetzen nicht das enorme, bereichernde Wissen, das Fachleute aus wissenschaftlichen Studien und wissenschaftlicher Forschung generieren.
Ihr wisst nicht, wo ihr anfangen sollt? Hier meine persönlichen Favoriten:
W E I T E R E B E I T R Ä G E
Alltag mit Kleinkind


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