Mac and Cheese — but make it healthy
Mac and Cheese, auch Macaroni and Cheese, ist ein klassisches Gericht der amerikanischen Küche. Seinen Ursprung hat die cremige Gaumenfreude aber in Großbritannien. Hier ist es ein traditionelles Familienessen, das erst langsam seinen Weg auf die Speisenkarten von Restaurants findet.
Mac and Cheese ist allerdings nicht gerade bekannt dafür, gesund zu sein. Dieses Rezept liefert mit Blumenkohl und Kartoffeln eine etwas nahrhaftere Alternative – ohne an Geschmack und Konsistenz einzubüßen.
Enthält Werbung: Affiliate-Links*
ergibt vier Portionen
Zutaten
250 g Pasta eurer Wahl (ich verwende Dinkelnudeln)
1 kleiner Kopf Blumenkohl
5 kleine Kartoffeln
2 EL Butter
1/2 Tasse Mehl (ich verwende Dinkelvollkornmehl)
800 ml kalte Milch
300 g Käse (bspw. Cheddar, Emmentaler, Gruyère oder Parmesan)
3 Knoblauchzehen
Pfeffer
Zubereitung
Pasta nach Packungsanleitung kochen, anschließend abgießen und abgedeckt beiseite stellen.
Blumenkohl mit einem scharfen Messer oder einer Küchenmaschine zerkleinern. 1-2 Minuten blanchieren.
Kartoffeln schälen und in Würfel oder Scheiben schneiden. Anschließend in kaltem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. So lange kochen, bis sie bissfest sind (etwa 5-10 Minuten).
Ofen vorheizen auf Ober-/Unterhitze 180 °C.
Käse reiben, Knoblauchzehen pressen oder fein hacken.
Eine Roux (Mehlschwitze) herstellen. Dazu einen großen Topf auf der Herdplatte auf höchster Stufe erhitzen, anschließend auf eine kleine Stufe drehen und die Butter hineingeben. Sobald diese vollständig geklärt ist (also keine Blasen mehr schlägt), das Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen gut verrühren, bis eine Paste entsteht. Nun langsam unter Rühren die kalte Milch hinzugeben. Abschließend aufkochen und 5-10 Minuten köcheln.
Topf von der Herdplatte nehmen. 3/4 des geriebenen Käses und den gepressten Knoblauch zur Sauce geben. Mit Pfeffer würzen.
Nudeln, Blumenkohl und Kartoffeln mit der Sauce gut vermengen. Die Mischung sollte sehr dickflüssig, sogar eher fest sein.
Die Masse in eine Auflaufform* geben und den restlichen Käse darüberstreuen.
25 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
Servieren
Mac and Cheese kann als Beilage zu Fleischgerichten serviert werden oder als Hauptgericht. In diesem Fall schmeckt ein frischer Tomatensalat besonders gut dazu.
Praktische Hinweise
Entscheidend ist, dass ihr stets frischen Käse am Stück verwendet, den ihr selbst reibt.
Klassischerweise wird für Mac and Cheese ein kräftiger Cheddar verwendet. Dieser Käse schmilzt schon bei niedrigen Temperaturen, verleiht der Sauce die besonders cremige Konsistenz und letztlich auch den Geschmack, der so typisch für Mac and Cheese ist.
Allerdings könnt ihr natürlich ganz nach eurem Geschmack auch Gruyère, Parmesan oder einen anderen Käse verwenden oder mehrere Sorten mischen.
Kocht die Nudeln nicht ganz bissfest – sie werden durch den Backprozess im Ofen ohnehin weicher werden.
Sollte etwas von diesem Mac and Cheese übrig bleiben, könnt ihr die Reste luftdicht verschlossen bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Nicht einfrieren – dann schmeckt es nicht mehr!
Wollt ihr dieses Mac and Cheese etwa für das Wochenbett vorkochen, könnt ihr alles bis auf den letzten Schritt (das Backen im Ofen) vorbereiten und einfrieren. Es hält sich im Gefrierschrank bis zu drei Monate. Lasst das Mac and Cheese am Vorabend des Tages, an dem ihr es essen wollt, im Kühlschrank auftauen. Die Backzeit erhöht sich durch das vorangegangene Einfrieren um 15 Minuten.
Variationen
Sollte euch der Milchanteil im Rezept zu hoch sein, könnt ihr einen Teil (etwa die Hälfte) mit Wasser oder Gemüsebrühe austauschen.
Wollt ihr mehr Gemüsesorten einbringen, eignen sich Brokkoli, Karotten und Zwiebeln besonders gut. Reduziert dafür entsprechend die Menge des Blumenkohls.
F U N D S T Ü C K E für die K Ü C H E
W E I T E R E B E I T R Ä G E
Rezepte


Ein wahrhaft kurioses Rezept mit nützlichen Tipps zu Rührteig und zweierlei Vanillepudding.