Die ersten Wochen mit Baby: Tipps fürs Wochenbett & Säuglingspflege

In diesem Beitrag geht es um das Thema Wochenbett: von Prioritäten setzen, über die Bedürfnisse eures Neugeborenen bis hin zur Säuglingspflege.

In Deutschland gelten die ersten acht Wochen nach der Entbindung offiziell als das Wochenbett. Diese Zeit ist eine ganz besondere – nicht aufschiebbar, nicht wiederholbar und absolut essenziell. Zum einen wird nun die Bindung zwischen Eltern und Kind aufgebaut. Zum anderen muss die Mutter ihrem Körper in der postpartalen Phase die Möglichkeit zur Heilung und Erholung von der Geburt geben.

Während der Schwangerschaft ist das Blutvolumen im Körper der Frau um bis zu eineinhalb Liter angestiegen, die Gebärmutter auf ein 20faches ihrer Größe angewachsen und durch die Geburt hat die Plazenta eine großflächige Wunde hinterlassen, die den Wochenfluss verursacht. Eine Geburt ist nicht nur ein Wunder, sondern eine körperliche Höchstleistung.

In anderen Kulturen, etwa in China oder auch in einigen südamerikanischen Ländern, bleiben die Wöchnerinnen in den ersten 40 Tagen nach der Entbindung mit ihren Neugeborenen im Bett liegen. Die jungen Mütter werden von (zumeist weiblichen) Verwandten umsorgt. Eine schöne Tradition, die hierzulande freilich in den seltensten Fällen umsetzbar wäre.

 

Prioritäten im Wochenbett – was wirklich zählt

Viele Frauen in Industrieländern nehmen das Wochenbett nicht mehr ernst – geschweige denn, dass sie es zelebrieren. Dabei ist das Wochenbett genauso für die Mama, wie für das Baby. Euer Körper muss sich nicht nur erholen, sondern mindestens eine große Wunde (die die Plazenta in der Gebärmutter hinterlassen hat) heilen und mit einem äußerst turbulenten Hormonspiegel zurechtkommen. Jede Frau sollte Zeit zum Heilen ihres Körpers und zum Kennenlernen ihres Babys abgeschirmt von der Außenwelt haben. Wenigstens in den ersten zehn Tagen nach der Geburt, dem Frühwochenbett, ist es absolut entscheidend, dass ihr Prioritäten setzt. Dazu gehören

  • körperliche Ruhe (70% Liegen empfohlen)

  • viel Schlaf (Auch tagsüber. Daher kommt der Spruch: Schlaft, wenn euer Baby schläft. Im Wochenbett habt ihr diese Möglichkeit oder solltet sie euch nehmen.)

  • keine häuslichen Verpflichtungen, Ämtergänge, Einkäufe, etc. (informiert euch gegebenenfalls über Unterstützung durch Mütterpflegerinnen oder Haushaltshilfen)

  • enger körperlicher Kontakt mit eurem Baby (nichts geht über nackt kuscheln = Bonding)

  • häufiges Stillen (alle ein bis zwei Stunden bzw. nach Bedarf)

  • nur kurzer und tatsächlich gewünschter Besuch (maximal 30 Minuten pro Tag)

  • regelmäßige warme Mahlzeiten (am besten dreimal täglich) und viel trinken

  • bei Bedarf Schmerzmittel in Absprache mit Gynäkolog*in oder Hebamme (z. B. Ibuprofen, Paracetamol. Vorsicht, die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über!)

Tipp: Falls der Harndrang noch nicht wieder so funktioniert, wie ihr es gewohnt seid: Geht alle drei bis vier Stunden auf Verdacht zur Toilette.

 

Ihr habt gerade einen kleinen Menschen geboren. Euer Körper hat seit Beginn eurer Schwangerschaft eine enorme Leistung vollbracht. Legt nun den Fokus auf euch und euer Neugeborenes! Hört auf euer beider Bedürfnisse. Seid radikal und konsequent. Seid egoistisch für euch beide. Kommuniziert klar, was ihr braucht. Es ist nicht nur in Ordnung, sondern aus Gründen des Selbstschutzes notwendig, einfach mal Nein zu den anderen, ihren Erwartungen und ungefragten Ratschlägen zu sagen.

Alles zum Thema Besuch im Wochenbett, Grenzen setzen und Nein sagen, lest ihr hier.

 
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Foto: Juliana Socher, Chrononauts Photography


Bedürfnisse eures Neugeborenen verstehen

Nähe, Bindung und Hautkontakt

Die längste Zeit seiner Existenz war euer Baby in eurem Bauch und damit von eurem Körper umgeben und beschützt. Nun muss es in einer ganz neuen Welt ankommen. Gleichzeitig kommt jedes Baby mit einer ihm angeborenen Angst, verlassen zu werden, zur Welt. Ihr könnt eurem Neugeborenen helfen, indem ihr viel Vertrautes aufrecht erhaltet.

Euer Baby braucht also in erster Linie den Kontakt zu euch; das ist die Atmosphäre, die es kennt. Wenn ihr bei eurem Baby seid, fühlt es sich sicher und die Anpassung an das Leben außerhalb eures Körpers fällt ihm leichter, wenn es spürt, dass der aus der Schwangerschaft bekannte, enge Kontakt noch immer besteht. Zeigt eurem Baby innerhalb der ersten Lebenswochen und -monate durch liebevolle Zuwendung, dass die Sorge des Verlassenwerdens unbegründet ist. Zu viel Liebe, Nähe und Kontakt gibt es nicht. Ihr könnt weder Babys noch Kleinkinder “verwöhnen”.

Nahrung

Bisher habt ihr euer Baby rund um die Uhr über euren Blutkreislauf und die Nabelschnur mit Nährstoffen versorgt. Deshalb kann euer Neugeborenes am Anfang noch keine festen Stillmahlzeiten einhalten. Stattdessen benötigt es viele kleine Portionen, um sich langsam umstellen zu können. In der Regel wird euer Kleines in 24 Stunden acht bis 12 Mal an eurer Brust trinken wollen. Ein gesundes Baby kann nach Bedarf gestillt werden; also immer dann, wenn es möchte.

Wärme

Im mütterlichen Bauch herrschte eine Temperatur von 37 Grad Celsius. In den ersten Lebenswochen kann euer Baby seine Körpertemperatur noch nicht selbstständig regulieren. Neugeborene kühlen sehr schnell aus, können aber bei zu warmer Kleidung auch leicht erhöhte Temperatur bekommen.

Mehrere dünne Kleidungsschichten aus Naturfasern, wie Wolle, Seide oder Baumwolle, sind am besten für Babys geeignet. So könnt ihr nach Bedarf eine Schicht aus- oder eine weitere anziehen.

Die normale Körpertemperatur beträgt 36,5 - 37,5 Grad Celsius. Konstante Wärme ist wichtig, damit alle Körperfunktionen optimal aufrecht erhalten werden können. Fiebermessen ist routinemäßig nicht nötig.

Stillen oder Fläschchen – was das Baby braucht

Saugen beruhigt und reduziert Stress (auch unabhängig vom Kalorienbedarf) und der Saugreflex ist jedem Menschen angeboren. Ein Baby saugt schon im Mutterleib an seinen eigenen Fingerchen.

Stillen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Aber Stillen will gelernt sein – von Mama und Baby. Eine Stillberaterin zu konsultieren, ist deshalb einer der besten Tipps, den man jungen Müttern geben kann.

Nach der Geburt muss euer Kleines die Saugbewegung an der Brust üben. Diese Trainingsphase kann bis zu sechs Wochen dauern und währenddessen sollte euer Baby ausschließlich an Mamas Brust oder an eurem (sauberen) Finger saugen. Stillen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme.

Der Einsatz von Flaschen und Beruhigungssaugern (umgangssprachlich auch Schnuller, Lulli oder Nuckel) kann zu einer Saugverwirrung führen. Euer Baby wird dadurch irritiert und der Lernprozess gestört. Aus diesem Grund sollten Beruhigungssauger frühestens nach acht Wochen eingesetzt werden – und auch dann nur, wenn es unbedingt erforderlich ist. Nach dem achten Lebensmonat werden sie gar nicht mehr benötigt, da das Saugbedürfnis dann zurückgeht. Ausführliche Informationen dazu bietet artgerecht. Das andere Baby-Buch von Nicola Schmidt.

Stillhütchen können die Stimulation der Rezeptoren an der Brustwarze beeinträchtigen. Dieses Hilfsmittel kann nötig sein, sollte aber nur kurzfristig und vor allem nur in Absprache mit eurer Hebamme oder Stillberaterin verwendet werden.

Hat euer Baby erst einmal gelernt, problemlos aus der Brust zu trinken, kann es in der Regel unproblematisch auch mit Beruhigungssaugern und Flaschen in Kontakt gebracht werden.

Schlafrhythmus eines Neugeborenen im Wochenbett

Neugeborene verschlafen meist den Großteil des Tages (und der Nacht). Sie wachen nur zum Trinken auf. Nach 2 bis 3 Wochen ändert sich das und sie sind dann deutlich häufiger wach. Aber noch bis zum vollendeten dritten Lebensmonat schlafen die Kleinen durchschnittlich 16 bis 18 von 24 Stunden.

Zum Schlafen sind wichtig:

  • ein gut gelüftetes Schlafzimmer

  • in der Nacht Rückenlage für euer Kleines (optimalste Durchblutungssituation)

  • absolute Nichtraucherumgebung (zur Prävention des plötzlichen Kindstods)

  • ein Schlafsack, mindestens aber eine separate Decke für euer Baby

  • ein Beistellbettchen (auch Babybalkon genannt) ohne Kissen und Kuscheltiere (diese könnten umfallen und das Gesicht eures Kleinen bedecken)

  • bei Co-Sleeping: Baby liegt neben der Mutter (nicht zwischen den Eltern!), mit Schlafsack (nicht unter der Decke der Mutter), Schutz vor dem Herausfallen aus dem Bett

 

Tagsüber schlafen Babys gern auf der Brust ihrer Eltern oder in der Babytrage bzw. im Tuch – also im engen Körperkontakt mit Mama oder Papa.

 

Begrenzung

Euer Baby kennt das Gefühl, ganz eng eingepackt zu sein. Schenkt ihm so oft wie möglich diese vertraute Empfindung – diese könnt ihr auch nutzen, um euer Kleines zu beruhigen:

  • Tragen am Körper (auch im Tuch oder in der Babytrage)

  • legt euer Baby in Bauchlage auf euch und deckt euch beide gut zu (am besten ohne Kleidung für den Nackte-Haut-Kontakt)

 

Auto- und Sitzschalen sowie unsachgemäß gebundene Tragetücher krümmen die weiche Wirbelsäule eures Babys. Verwendet die Autoschale deshalb nur während der Fahrt und lasst euer Kleines keinesfalls weiterhin darin schlafen, wenn ihr am Zielort angekommen seid! Jegliche Tragesysteme sollten erst nach fachkundiger Anleitung durch eine Trageberaterin genutzt werden. Sitzschalen für die Wohnung sind nur für kurze Zeit empfehlenswert. Sie hindern euer Baby an normalen Bewegungen, mit denen es schon nach wenigen Lebenswochen beginnen wird. Diese sind wichtig für die physiologische Entwicklung und den Aufbau der Muskulatur. Dafür sollte euer Baby vorwiegend auf einer flachen Unterlage liegen, um den nötigen Spielraum für freies Bewegen und Drehen zu haben. Tagsüber dürft und solltet ihr euer Kleines unter Beobachtung auch regelmäßig in Seit- und Bauchlage bringen. Achtet immer darauf, dass die Nase frei ist! Die Rückenlage-Empfehlung gilt für die Nacht.

 

Bewegung

Euer Baby liebt sanftes Geschaukel. Während der Schwangerschaft registrierte euer Kleines alle Bewegungen seiner Mama – Bewegung ist für euer Baby der Normalzustand. Deshalb sind sanftes im Arm wiegen, in der Wohnung langsam umhergehen und Spaziergänge mit Tragesystem ideale Möglichkeiten, um euer Kleines zu beruhigen. Bedenkt aber, dass zu starke oder schnelle Bewegungen in eurem Baby ein Gefühl des Schwindels hervorrufen. Es wird dauern, bis euer Baby gelernt hat, dass die Welt um es herum sich nicht auf die ihm oder ihr bekannte Weise bewegt.


Was mag ein Baby?

  • Mamas Herzschlag

  • nachgeahmte Strömungsgeräusche

  • leise, vertraute Stimmen

  • Singen

  • ruhige, gedämpfte Musik

  • natürliche Geräusche

  • warmes rötlich-gelbes Licht

  • frische Luft


Überforderung vermeiden: Reize, die Babys nicht mögen

Im mütterlichen Bauch war es immer dunkel, leise und alles schmeckte nach Vertrauen, nach Mama. Deshalb reagiert euer Baby empfindlich auf Lärm, starke Gerüche und grelles Licht. Schützt euer Neugeborenes vor starken akustischen, olfaktorischen und visuellen Reizen! Dazu gehören unter anderem lange Aufenthalte in Einkaufszentren, starkes Parfüm (Es lohnt sich, den Wochenbett-Besuch hierauf deutlich hinzuweisen!), Räucherstäbchen, permanentes Fernsehen und laute Straßenfeste.

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Säuglingspflege im Wochenbett leicht gemacht

Sinnvolle Anschaffungen

  • Mandelöl oder ein anderes geruchsneutrales und parfümfreies Körperöl

  • eine parfümfreie Hautpflegesalbe für den Windelbereich (indealerweise mit Calendula)

  • eine Wundschutzcreme (mit Zink)

  • Waschlappen und Wattereinigungspads

  • im Winter eine Kälteschutzcreme für das Gesichtchen (Wind & Wetter Balsam)


Wickeln und Nabelpflege – Basics für die ersten Tage

Windelbereich pflegen

Insbesondere in den ersten Wochen ist häufiges Wickeln wichtig (acht- bis 12mal in 24 Stunden), da die Babyhaut so empfindlich ist und schnell wund werden kann. Diese hohe Frequenz sinkt im Laufe des ersten halben Lebensjahres meist (sechs- bis achtmal in 24 Stunden). Sobald sich die Babyhaut gut adaptiert hat, könnt ihr nachts unbedenklich auf das Wickeln verzichten.

Zum hautschonenden Reinigen des Windelbereichs sind warmes Wasser und ein Waschlappen ausreichend. Wenn Stuhlgang sehr fest an der Haut klebt, könnt ihr diesen mit Mandelöl entfernen. Feuchttücher sind für unterwegs praktisch – achtet jedoch darauf, dass sie keine Duft- und Parfümstoffe enthalten.

Bei Mädchen müsst ihr den Stuhl unbedingt auch zwischen den Vulvalippen entfernen. Die von Anfang an produzierten Scheidensekrete dagegen sollten nicht entfernt sollten, da sie befeuchtend und schützend wirken.

Bei Jungen ist der Stuhlgang auf der Penisspitze zu entfernen. Die Vorhaut zieht man im ersten Lebensjahr noch nicht zurück.

Wenn die Haut im Windelbereich nicht gerötet ist, ist es auch nicht erforderlich, eine Salbe aufzutragen. Übrigens genießen es viele Babys, gelegentlich etwas länger ohne Windel strampeln zu dürfen. Diese Momente der Freiheit nutzen sie gern, um ihre Blase zu entleeren.


Nabelpflege

Wenn die Nabelschnur nach der Geburt abgetrennt wird, bleibt ein Nabelstumpf zurück, der in den ersten 1–2 Wochen abheilt. Dabei handelt es sich um eine empfindliche kleine Wunde. Die Pflege ist unkompliziert, aber von großer Bedeutung.

Entscheidend ist, dass der Nabel immer trocken und sauber bleibt.


Konkrete Pflegeschritte:

  • Wascht vor jeder Nabelpflege gründlich eure Hände waschen, um Infektionen zu vermeiden.

  • Ihr könnt – in Absprache mit eurer Hebamme (!) – den Nabelstumpf einmal täglich mit abgekochtem, handwarmem Wasser und einer sauberen Mullwindel vorsichtig reinigen und sanft trocken tupfen – nicht reiben!

  • Legt die Windel immer unterhalb des Bauchnabels an, damit der Nabel frei bleibt und nicht mit Urin oder durch Reibung konterminiert wird.

  • Verwendet keinesfalls Cremes, Öle oder Puder ohne ärztliche Rücksprache! Diese verzögern die Heilung.

  • Was sich eigentlich von selbst versteht: Zieht bitte nicht am Nabelstumpf; er fällt von allein ab.

Nachdem der Nabelstumpf abgefallen ist, bildet sich innerhalb von zwei bis drei Wochen neue Haut darüber.

Falls sich der Nabel rötet, Flüssigkeit austritt, Schwellungen oder unangenehmer Geruch entsteht, solltet ihr umgehend eure Hebamme oder Kinderarzt/-ärztin hinzuziehen!



 
 


Körperpflege von Neugeborenen

Anpassung & die Rolle des Wassers

Monatelang war euer Neugeborenes von Wasser umgeben. An die Trockenheit außerhalb von Mamas Bauch muss es sich erst gewöhnen.

Typische Reaktionen dieser Anpassung sind beispielsweise häufiges Niesen, trockene Augen mit sogenanntem Schlafsand und eine komplette Hauterneuerung (starkes Abschuppen, besonders sichtbar an Hand- und Fußgelenken) in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt.

Mund und Lippen sehen häufig sehr trocken aus, Fuß- und Fingernägel brechen infolge des Wasserverlustes innerhalb der ersten Tage oft von allein ab.


Hygiene & Baby baden – ab wann und wie oft?

  • Gesicht und Hautfalten eures Babys sollten regelmäßig gewaschen werden. Hautschüppchen und Kleidungsfusseln in den Hautfalten solltet ihr mit einem warmen, feuchten und weichen Waschlappen (nur Wasser, keine Seife!) entfernen und anschließend die betroffenen und andere eventuell trockene Hautstellen mit Mandelöl einreiben.

  • Die Augen bei Bedarf mit einem Wattepad und Wasser vorsichtig abtupfen. Bis Tränenflüssigkeit austritt, können oft mehrere Tagen oder sogar Wochen vergehen.

  • Baden direkt nach der Geburt ist weder erforderlich, noch sinnvoll.

    • Die Haut eures Neugeborenen ist sehr dünn und äußerst sensibel, der Säureschutzmantel ist noch nicht fertig ausgebildet. Die noch vorhandene Käseschmiere (Vernix) schützt die empfindliche Haut und zieht mit der Zeit ein. Setzt sich die Käseschmiere in den Hautfalten fest und zieht hier nicht ein, könnt ihr diese vorsichtig entfernen (siehe oben).

    • Die olfaktorische Wahrnehmung spielt eine wesentliche Rolle beim Bindungsaufbau zu eurem Kind. Studien haben belegt, dass Mütter den Geruch ihres eigenen Neugeborenen unter einer Vielzahl von Vergleichsproben erkennen. Kurzum: Euer Baby sollte nach Baby riechen und nicht nach Seife.

    • Die meisten Hebammen empfehlen, mit dem ersten Bad zu warten, bis der Rest der Nabelschnur abgefallen ist. Das kann bis zu 10 Tage dauern. Für das erste Bad solltet ihr eure Nachsorgehebamme hinzuholen, damit sie euch ein paar Handgriffe und Tipps zeigen kann.

    • Badet euer Kleines einmal wöchentlich in 37 Grad warmem Wasser. Sofern ihr es wünscht, könnt ihr ein wenig Muttermilch und Mandelöl als Badezusatz verwenden. Ein Babybad dauert etwa fünf Minuten.

  • Schneidet die Nägel erst nach der Aushärtung; frühestens nach sechs Wochen.


 

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